Feuerwehr Fragen

Feuerwehr Fragen

Früher war die Hauptaufgabe der Feuerwehr das Löschen von Bränden. In der heutigen Zeit ist das Aufgabengebiet der Feuerwehr enorm (Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Gefahrgut usw.). Jedes Aufgabengebiet benötigt unterschiedliche Gerätschaften zur Abarbeitung, diese können jedoch unmöglich auf ein Fahrzeug verlastet werden.

Das kommt je auf die Einsatzgröße und die Einsatzart an. Grundsätzlich steht immer die Menschenrettung im Vordergrund. Ein Einsatz mit Personenschaden wird daher vor einem umgestürzten Baum abgearbeitet. Bei einer Unwetterlage werden die Einsätze nach und nach abgearbeitet. Macht es die Lage notwendig, werden mehrere Nachbarwehren alarmiert und helfen bei der Abarbeitung eines Einsatzes oder evtl. auch mehrerer Einsätze. Auch kommt es vor, dass die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde von ihren Nachbarn zur Unterstützung angefordert werden.

Da wir freiwillige Feuerwehren sind, verrichten wir unsere Arbeit ausschließlich ehrenamtlich. Wir bekommen also kein Geld für die Stunden, die wir in unserer Freizeit bei Einsätzen oder Übungsdiensten verbringen.

TAGS: Arbeit, Freizeit, Geld

Zum Fahren der Feuerwehrfahrzeuge wird kein spezieller "Feuerwehrführerschein" benötigt. Allerdings dürfen alle Fahrzeuge, die sich oberhalb der 3,5t Grenze bewegen, wie im normalen Straßenverkehr auch, nur mit einem LKW-Führerschein gefahren werden. Zusätzlich bekommen alle Fahrberechtigen sogenannte Einweisungsfahrten auf die Fahrzeuge und werden regelmäßig geschult, um auch bei einer Alarmfahrt ein sicheres Handling des Fahrzeuges zu gewährleisten.

Nein, Bäume werden durch die Feuerwehr nur gefällt, wenn z. B. nach Sturmböen eine Gefahrensituation entstanden ist. Eine Fällung zur Gartenpflege ist den Feuerwehren nicht erlaubt.

Sicherlich haben Feuerwehrleute auch Angst. Die Angst darf allerdings nicht soweit gehen, dass sich daraus eine Panik (Fehlverhalten) ergibt. Das Feuerwehrmitglied wird auf Extremsituationen geschult. Er muss wissen, was er im Gefahrenfalle zu tun hat. Da die Einsatzsituationen eines Feuerwehrmannes jedoch unendlich sind, kann eine umfassende Schulung auf alle Situationen nicht erfolgen. Deshalb muss der Feuerwehrangehörige immer die Grundregeln beherrschen, damit er auch im Extremfall sich und andere Retten kann.

TAGS: Angst, Panik

Auf jeden Fall! Durch die häufig monotone Lagerung eines Feuerlöschers kann es sein, dass im Laufe der Jahre das Löschmittel bei Bedarf nicht mehr entweichen kann und somit im Ernstfall der Feuerlöscher nutzlos ist.

Das Befüllen von Gartenpools oder ähnlichen Einrichtungen ist der Feuerwehr nicht gestattet. Der Feuerwehr ist es nur gestattet, für den Eigenbedarf im Einsatzfall auf das Wassernetz zuzugreifen.

TAGS: Pool, Wasser

In Ihrer Küche und Bad sollten Sie auf eine Installation verzichten, weil dort durch Koch- und Wasserdämpfe ein Fehlalarm ausgelöst werden könnte. Auch besonders staubige Räume eignen sich nicht für eine Installation.
In größeren Häusern kann es zudem sinnvoll sein, Rauchmelder zu installieren die miteinander vernetzt werden können, sodass ein Kellerbrand auch von den in der Wohnung installierten Geräten gemeldet wird.  Rauchmelder

Dazu ein definitives Ja! Das Gesetz schreibt es den Fahrern der Feuerwehrfahrzeuge sogar vor! Fahren Sie nicht mit blauem Rundumlicht(Blaulicht) und Einsatzhorn und sie haben einen Unfall auf der Einsatzfahrt, kann das ernste rechtliche Konsequenzen für die Fahrer haben.  Bei Blaulicht keine Panik

 

In der Anfangsphase eines Einsatzes wird häufig mehr Personal benötigt, wenn zum Beispiel eine Schlauchleitung gelegt werden muss oder bei einem Verkehrsunfall die technischen Geräte an das Unfallauto gebracht werden. Sind die "Arbeiten" erledigt, begeben sich die Mitglieder in Bereitstellung und warten auf weitere "Aufgaben" durch die Führungskräfte.

Das Blockieren der Straße dient zum Schutz für die Feuerwehrmitglieder, damit sich Diese gefahrloser an der Einsatzstelle bewegen können um Gerätschaften aus den Fahrzeugen zu entnehmen und nicht durch den fließenden Verkehr gefährdet werden. Außerdem haben einige Feuerwehrfahrzeuge einen großen Platzbedarf z.B. die Drehleiter.

TAGS: Straße, Verkehr

Die Crashrettung kommt heute nur noch in den seltensten Fällen zum Einsatz (brennendes Fahrzeug). Vielmehr ist es heute wichtig den Verunfallten so schonend wie möglich aus einem PKW zu retten, um evtl. Schädigungen an der Wirbelsäule zu minimieren. Bei der Rettung aus einem PKW arbeitet die Feuerwehr ganz eng mit dem Notarzt und Rettungsdienst zusammen, dieser gibt die Geschwindigkeit je nach Verletzungsmuster vor.

Die Anzahl der ausrückenden Fahrzeuge richtet sich immer nach der Alarmierung und des Alarmstichwortes. Solange noch keine Feuerwehrkräfte am Einsatzort sind, wird immer von der größtmöglichen Gefahr ausgegangen und sich nach der Alarm-Ausrücke-Ordnung (AAO) gehalten. Nach der Lageerkundung durch die ersteintreffenden Kräfte werden entweder weitere Fahrzeuge angefordert oder auch abbestellt.

Der abgesetzte Notruf läuft in der Rettungsleitstelle in Stade auf. Da wir Freiwillige Feuerwehren sind, sind unsere Feuerwehrhäuser nicht ständig besetzt. Nach der Alarmierung, per Meldeempfänger, durch die Leitstelle kommt der Feuerwehrangehörige von Zuhause, aus dem Bett, von der Arbeit oder auch vom Einkaufen und muss sich erst so schnell es geht zum Feuerwehrhaus begeben. Da er aber kein Wegerecht hat, also dass z. B. andere Verkehrsteilnehmer ihm Vorfahrt gewähren müssen, muss er sich an die geltenden Vorschriften halten. Vom Feuerwehrhaus wird dann gemeinsam mit Feuerwehrfahrzeugen die Einsatzstelle angefahren. Trotz alle dem dauert es selten länger als 10 Minuten, bis das erste Fahrzeug an der Einsatzstelle eintrifft. Leider kommt es einem wesentlich länger vor, wenn man händeringend auf Hilfe wartet.

Die BF besteht aus hauptamtlichen Mitarbeitern, die im Schichtdienst eine Feuerwache ständig besetzen, auf Einsätze warten und allgemeine Aufgaben im Rahmen des Wachbetriebes ausüben (z.B. in Schlauchwäsche, Fahrzeugwartung oder in der Verwaltung). Das ist ihr Beruf, dafür werden sie bezahlt.
Die FF hat in der Regel nicht besetzte Feuerwehrhäuser und nach Eingang eines Notrufes werden über die Rettungsleitstelle die zuständigen Feuerwehrleute alarmiert, besetzen dann die Fahrzeuge im Feuerwehrhaus und rücken nun zum Einsatz aus. Diese Feuerwehrleute bekommen dafür kein Geld.

Fragen Sie einfach bei ihrer örtlichen Feuerwehr nach oder schreiben Sie uns eine E-Mail unter Kontakt.

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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 15/12/2017 - 07:12 Uhr

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