Atemschutzgeräte für Tansania

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Das Ostafrikanische Land am Indischen Ozean ist mit seinen Nationalpark das Traumziel vieler Safari Urlauber. Serengeti - Ngorongoro Nationalparks und Sansibar mit seinen Traumstränden, sorgen schon beim Lesen für Fernweh und lockt jährlich tausende Touristen in das Land.

 

Aber in Sachen Brandschutz und Feuerwehr gibt es in großen Städten massive Defizite. Im ländlichen Bereich ist wenig bis nichts zu erwarten.

Ein Feuerwehrfahrzeug wie es bei uns in jedem Ort mit Grundausstattung zu finden ist, muss dort in einer großen Stadt für rund 200 000 Menschen den Brandschutz sicherstellen. Es fehlt quasi an allem……..!

In der Samtgemeinde Harsefeld mussten vor einiger Zeit die Atemschutzgeräte ausgetauscht werden. Sie hatten ein Alter erreicht, dass Reparaturen immer schwieriger wurden. Es gab, warum auch immer, keine Ersatzteile mehr. Feuerwehrausschuss und Rat der Samtgemeinde entschlossen sich zur Neubeschaffung.

33 Altgeräte lagerten zunächst in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Wiepenkathen. Ein Verkauf aus genannten Gründen schwierig bis unmöglich. – Bis der Atemschutzbeauftragte der Samtgemeindefeuerwehr Philipp Schweizer Kontakt mit dem Buxtehuder Feuerwehrmann Carsten Hoenig bekam. Hoenig und sein Mitstreiter Reinhard Paulsen, über 40 Jahre in einer Freiwilligen Feuerwehr in Hamburg tätig, sind seit vielen Jahren dabei Feuerwehren in Afrika und Mittelamerika aufzubauen.

Beide wissen, dass es nicht reicht nur Gerätschaften in die Länder zu bringen, sondern das Personal vor Ort muss auch gut ausgebildet werden.

Genau über diesen Kontakt lief die Übergabe der 33 ausgemusterten Atemschutzgeräte im Feuerwehrhaus des Zug I der Stadt Buxtehude, nachdem die Harsefelder Gemeinde die Voraussetzungen für diese Aktion geschaffen hatte.

Vier Kameraden der Feuerwehr Dar es Salaam und der vorgelagerten Insel Sansibar befinden sich zurzeit in der Ausbildung zu Atemschutzgerätewarten in Hamburg und Buxtehude.

Strahlende Gesichter auf Seiten der Afrikaner für 33 Geräte, und strahlende Gesichter bei Gemeindebrandmeister Heiko Wachlin und seinem Atemschutzbeauftragten Philipp Schweizer, weil die Geräte nicht verschrottet werden müssen.

Im Rahmen ihrer Ausbildung wurden die Geräte von den afrikanischen Kameraden, in der Atemschutzwerkstadt Buxtehude, auf ihre Tauglichkeit geprüft.

Ein Teil der Geräte geht in die Werkstatt nach Dar es Salaam, und ein Teil in das Feuerwehrhaus auf Sansibar, das seit 2015 in Betrieb ist. Dieses Haus wurde von den Kameraden Hoenig und Paulsen eingerichtet und ausgestattet.

Die vier Feuerwehrleute aus Tansania werden gut ausgebildet in ihre Heimat zurückfliegen.

Sie bilden in Zukunft weitere Landsleute aus, mit Atemschutzgeräten aus der Samtgemeinde Harsefeld, die nicht in der „Schrottpresse“  gelandet sind.

              

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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21/09/2017 - 13:54 Uhr

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