Jugendwart sagt „t´schüß“

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Nach 12 Jahren als Jugendwart der Feuerwehr Harsefeld verabschiedete sich Torsten Kück von seinen „Kids“. Er tritt zum Ende des Jahres von seinem Amt zurück.

Zuvor konnte er auf der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr im Gerätehaus auf der Herde über 50 Mitglieder, Eltern und Gäste begrüßen. Unter ihnen der Kreisjugendwart Tim Ladwig, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Uwe Heins und der ehemalige Kreisjugendwart und Harsefelder Jugendwart Wilfried Lühring.

Jugendwart Torsten Kück berichtete über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr: So war das wiedererstarkte Team der Wettkampfgruppe sehr erfolgreich. Intensive Schulung und „Bock auf gewinnen“ brachte den gewünschten Erfolg. Nach vielen Jahren ohne Mannschaft platzierten sich die „Newcomer“ auf Platz eins und im Vergleich mit den Kreismannschaften unter den „top ten“. Eislaufen, Bosseln, Fahrradtour, Feuerlöschausbildung, die Liste könnte noch beliebig verlängert werden. Viele schöne Stunden hätte die Gruppe zusammen verbracht, so der scheidende Jugendwart.

Dank galt auch seinem Stellvertreter Manfred Petrick, der ebenfalls die Jugendfeuerwehr verlässt. Er hatte zusätzlich noch die Aufgabe des Samtgemeindekleiderwartes für die Jugendfeuerwehren übernommen, und sorgte acht Jahre lang für Kinder aus Ahlerstedt, Bargstedt und Harsefeld.

In der 12-jährigen Amtszeit von Torsten Kück bildete die Jugendfeuerwehr viele Kinder zu angehenden Feuerwehrleuten aus. Insgesamt 31 von ihnen traten in die Einsatzabteilung über. Eine beachtliche Zahl, die in Zeiten sinkender Mitgliederzahlen in den Feuerwehren Niedersachsens sehr hoch zu  bewerten ist.

Der Rücktritt der beiden erfahrenen und engagierten Feuerwehrleute Manfred Petrick und Torsten Kück wurde von vielen sehr bedauert. Nicht nur berufliche Gründe sollen zu diesem Schritt geführt haben, sondern auch unüberbrückbare Probleme zwischen den Beiden und der Wehrführung. So gestaltete sich der Abschied von seinen „Kids“ für Torsten Kück auch sehr emotional.

Als letzte Amtshandlung ehrte er die „Helden des Jahres“ hier werden die Kinder hervorgehoben, die am häufigsten an den Diensten teilgenommen haben. Im auslaufenden Jahr waren dies Sandra Schow, Kira Brandt und Anas Al Kaderi mit 100% Beteiligung.

Mit Tristan Hess, Leo Löhn, Tom Neumann und Sven Müller verlassen vier gut ausgebildete Jugendliche die Gruppe in Richtung Einsatzabteilung.

Die Harsefelder Jugendfeuerwehr ist natürlich nicht führungslos, die verbleibenden vier Betreuer wollen weiter machen. Drei von ihnen sind berechtigt eine Jugendgruppe zu führen, da alle über die entsprechenden Lehrgänge verfügen. Sie werden bis zur Findung eines neuen Jugendwartes kommissarisch die Jugendgruppe leiten.

Der komplette Dienstplan für das erste Halbjahr ist bereits ausgearbeitet, und birgt einen besonderen Leckerbissen: Das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren findet in der ersten Ferienwoche in Leer statt. Innerhalb dieser Veranstaltung werden alle Teilnehmer die Meyer Werft in Papenburg besuchen.

Kreisjugendwart Tim Ladwig überbrachte die Grüße der Kreisfeuerwehr. Er sprach von einem Schock in den Reihen der Kreisjugendfeuerwehr, als sie vom Rücktritt von Torsten Kück erfuhren. Er bedankte sich bei ihm für die langjährige tolle Zusammenarbeit und bot ihm an, dass in der Kreisjugendfeuerwehr immer ein Platz für ihn frei sei. Ladwig freute sich, dass die Harsefelder Jugendgruppe von den vier Betreuern kommissarisch weitergeführt wird.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Uwe Heins überbrachte die Grüße der Gesamtwehr und den Jugendgruppen aus Ahlerstedt und Bargstedt.

Wilfried Lühring, langjähriger Jugendwart und Kreisjugendwart meinte, wenn man einmal mit dem Virus infiziert ist, kommt man nicht mehr davon los. Er hätte vor genau 40 Jahren seine erste Veranstaltung als Jugendwart gehabt. Er bedauerte, dass keiner der Wehrführung zur Verabschiedung von Torsten Kück gekommen sei.

              

Wetterwarnung für Kreis Stade :
Amtliche WARNUNG vor GLÄTTE
Mi, 17.Jan. 18:00 bis Do, 18.Jan. 08:00
Es muss mit Glätte durch verbreitet überfrierende Nässe sowie geringfügigen Schneefall gerechnet werden.
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Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) anfangs aus südlicher, später aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) gerechnet werden.
2 Warnung(en) aktiv
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 18/01/2018 - 06:20 Uhr

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